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Dank

New York City – Richmond Ontario Canada – Kitchener – Richmond – Albany Upstate New York USA – New York City

Nach einem überwiegend ruhigen Flug, den Mo beinahe komplett verschlief, landeten wir am Montagmittag Ortszeit in New York City.

Mo im Flieger

Die Einreiseformalitäten flutschten erstaunlich geschmeidig, und nachdem wir den ersten grünen Fleck auf dem Flughafengelände gefunden hatten, auf dem Mo sich lösen konnte, sanken wir dankbar und vorfreudig in die Sitze unseres Mietwagens. Die knapp neunstündige Fahrt zu Donna mussten wir dann aber doch mehrmals unterbrechen, zu groß war irgendwann die Müdigkeit.
Am Dienstagmorgen erreichten wir bei strahlendem Sonnenschein Donna und ihre rote Gang in Richmond bei Ottawa.

Der Tag verging mit Erzählen und einem Besuch Rev´s beim Chiropraktiker wie im Flug. Wir lernten Mo´s Auserwählten als menschenfreundlichen, aufmerksamen und umweltsicheren Hund kennen, der ein großes Vertrauen in das Leben besitzt und auf der Autorückbank während der Fahrt gleich hemmungslos mit mir kuschelte.
Der Mittwoch stand schon ganz im Zeichen der Specialty. Während Donna und ich ein Dutzend Hunde badeten, machte Stephan sich derweil mit dem Rasenmäher nützlich.

An dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Dank an Donna für ihre selbstverständliche Aufnahme, wir haben uns vom ersten Moment an sehr wohl gefühlt.
Am Donnerstag ging es früh morgens in Richtung Kitchener, eine sechsstündige Fahrt nach Westen, vorbei an Toronto. Das Hotel war schon bald überflutet von roten Hunden, und es war ein tolles Erlebnis für mich, zu all den Namen, die ich vorher nur aus dem Internet kannte, auf einmal die Gesichter kennen zu lernen. Während der Specialty - siehe separater Bericht - durften Stephan und ich die Rev-Tochter Nina (Dalry´s Fashionably Late) in unserem Zimmer beherbergen, die genauso läufig war wie Mo und daher ausquartiert werden musste, um ihrem eigentlichen Zimmerkumpel nicht den Kopf zu verdrehen. Man kann sich vorstellen, dass die Mädels einen Heidenspaß miteinander hatten, und Stephan und ich hätten Nina am liebsten heimlich im Koffer verschwinden lassen und mitgenommen.

Ich mit Nina und Mo

Rev erlebten wir in diesen Tagen im WCX Fieldtest und im Obedience (und natürlich im Showring). Ein sehr gut ausgebildeter, führiger und kooperativer Partner mit enorm viel Tempo, Stil und Steadiness, der mich mehr beeindruckte, als ich es je zu hoffen gewagt hätte. Aber ich gebe gerne zu, dass ich schon lange nicht mehr objektiv bin. ;-)

Dank des Programms der Specialty mussten wir quasi jeden Tag einen anderen, ungestörten Platz für Rev und Mo finden, der für beide jeweils völlig unbekannt war. Das hat die beiden Turteltauben jedoch in keinster Weise gestört. Ihre Zusammenkünfte verliefen traumhaft harmonisch. Mo überschlug sich jedes Mal vor Begeisterung, und Rev erwies sich als charmanter und selbstsicherer Liebhaber.

Auf dem Rückweg von der Specialty statteten wir den Niagarafällen einen Besuch ab und verbrachten anschließend noch zwei weitere Tage bei Donna, in denen wir Kanadas Hauptstadt Ottawa (sehr hübsch und grün!) kennen lernten und bei einem Training der dort ansässigen Rettungshundestaffel dabei waren (K9 Ottawa Valley Search and Rescue Dog Association).

Dann hieß es Abschied nehmen. Die letzten Tage vor unserem Heimflug tourten wir durch den wunderwunderschönen Upstate New York, wo Stephan noch einen Termin hatte, zurück in Richtung New York City.


Ich habe noch nie so viel Hundefreundlichkeit auf einen Haufen erlebt. Es verging kein Tag, an dem nicht ein Dutzend Menschen aller Alterskategorien Mo streicheln und alles über sie wissen wollte. Die magischen Worte „She´s a service dog.“ öffneten uns selbst die Türen zu Restaurants und Cafés, die normalerweise für Hunde geschlossen bleiben (ist dort staatlich geregelt). Die Rasse hingegen kannte niemand. Schwierig gestaltete sich allein das Spazierengehen mit Hund. Man läuft angeleint um den Block oder durch den Park, es gibt trotz spektakulärer Landschaften keine oder kaum Wanderpfade oder Spazierwege, auf denen die Hunde frei rennen könnten. Die Wälder sind zudem extrem wildreich und zumindest in Upstate New York voller Zecken. So genießt Mo nach unserer Heimkehr nun das hemmungslose Toben mit ihren beiden schwarzen Kumpels am Kanal – mal schauen, wie lange noch… ;-)

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